
Im Exportbereich kümmern sich Zollbehörden und Aufsichtsbehörden nicht darum, ob Ihre Trockenlampe bereits vorgeheizt ist. Wenn Ihr UV-System keine CE-Kennzeichnung hat, wird jede Einheit zu einer Quelle von Papierkrieg und Risiken – Verzögerungen, erneute Tests sowie unerwartete Gebühren, die sich mit jeder Lieferung ansammeln. Wir fertigen all unsere industriellen UV-Lampen für den Druck mit der CE-Kennzeichnung an – von der Basiskonstruktion an. So können Sie die Lampen genau so konfigurieren, installieren und versenden, wie es benötigt wird, um eine schnellere Abwicklung zu gewährleisten.
Was technisch wichtig ist: Allein die Leistung in Watt reicht nicht aus, um die richtige Lampe auszuwählen. Entscheidend sind vielmehr die spektrale Ausstrahlung, die maximale Strahlungsintensität sowie die bereitgestellte Energiedichte. Bei herkömmlichen UV-Mercurdampflampen für den Offset-, Flexo- und Siebdruck liegt die wichtigste Wellenlänge bei 365 nm. Zusätzlich gibt es Wellenlängen von 313 nm und 405 nm, die die Photoinitiatoren in vielen Tinten formulierungen aktivieren. Passen Sie die Lampe an einen dichroitisch beschichteten Reflektor an, der auf die Chemie Ihrer Tinte abgestimmt ist – so erhalten Sie mehr Photonen genau dort, wo sie benötigt werden, nämlich auf dem Substrat – und nicht nur mehr Leistung der Lampe.
Verwenden Sie Quarzkörper für eine bessere Übertragung des tiefen UV-Lichts. Stellen Sie sicher, dass kein Ozon entsteht, insbesondere dort, wo der Luftstrom begrenzt ist. Überprüfen Sie außerdem die angegebene Lebensdauer der Lampe bei voller Leistung. Bei Hochdruckmercurlampen beträgt diese in der Regel 1.000–2.000 Stunden – je nachdem, wie die Lampen gestartet werden und wie die Wärme bewältigt wird.
Warum das beim Export wichtig ist: Druckmaschinen, die für den Export geeignet sind, müssen den Anforderungen bezüglich elektrischer Sicherheit, EMV sowie mechanischer Eigenschaften entsprechen. Unsere CE-kennzeichneten UV-Lampen werden zusammen mit den erforderlichen Prüfberichten und Deklarationen geliefert – so müssen Sie am Bestimmungsort keine erneuten Zertifizierungen durchführen. Das bedeutet weniger Zollkontrollen, weniger zusätzliche Kosten und eine schnellere Abwicklung vom Hafen bis zur Produktion.
In der Druckmaschine sorgt eine konstante spektrale Ausstrahlung dafür, dass die Trocknungsprozesse einheitlich verlaufen – dadurch sinken Fehler bei der Haftung der Tinte. Die Geometrie des Reflektors sorgt wiederum dafür, dass die Strahlungsintensität über die gesamte Breite des Druckbildes gleichmäßig verteilt wird.
Was man beachten sollte: Die CE-Kennzeichnung ersetzt nicht die lokalen Anforderungen bezüglich Elektrik und Wärme. Passen Sie die Spannung der Lampe sowie den Zündmechanismus an die Leistungskapazitäten Ihrer Druckmaschine an. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Reflektor sowie die Kühlungssysteme richtig dimensioniert sind. Wenn man eine Mercurlampe außerhalb ihres zugelassenen Temperaturbereichs betreibt, verkürzt sich ihre Lebensdauer – außerdem ändert sich das Spektrum der Ausstrahlung. Planen Sie den Austausch der Lampen entsprechend der vorgesehenen Wartungsarbeiten ein. Erfassen Sie außerdem die Leistung der Lampen mit einem Spektralradiometer, damit die Energiedichte innerhalb der vom Tintenhersteller vorgegebenen Grenzen bleibt.